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Alex Huber 1957-2012

 


feuergnom  (D License)

Nov 28, 2012, 7:46 AM
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Alex Huber 1957-2012 Can't Post

last week Alex lost his longtime battle against cancer. 13.000 jumps and over 30 years in the sport made him an outstandig person in austrian skydiving.
internationally he was know as a well respected team and sectorcaptain of the world-team, where he took part in all the records. he was mentor, friend and inspiration for many.

soar high Unimpressed




In Memoriam Alex Huber


Im Fallschirmsport gibt es wohl kaum einen, der auf so vielfältige Art
und Weise auf das Leben einer ganzen Generation von Springern Einfluss hatte, wie Alex Huber. Mitte November hat er den langen und mit unbändigem Optimismus geführten Kampf gegen seine Krebserkrankung verloren.

Begonnen hat alles 1973, als Huber – damals knapp 16-jährig - seine
Fallschirmsprunglizenz erwarb. Rasch entwickelte er sich zum Shootingstar der damals dominierenden Disziplinen Stil (Bestzeit nur ganz knapp über 6 Sekunden!) und Ziel, die er vor allem im militärischen Bereich ausübte.
Anfang der 1980er kam sein Wechsel zur zivilen Springerkarriere und er stellte sein erstes RW-Team zusammen. Fortan dominierte Huber mit seinen Teamkollegen auf Jahre die heimische Wettkampfszene und auch wenn es „seine“ 4er- und 8er-Teams lange nicht mehr gibt, klingen die Namen Royal Flash, Memphis, PST oder Surprise auch heute noch fort. Überhaupt waren die 80er-Jahre eine fruchtbare Zeit – sowohl für Alex Huber als auch für den Fallschirmsport: Rundkappen wurden von Flächengleitern abgelöst und im Schulungsbereich waren AFF und Tandem die neuen Zauberworte. Einmal mehr war Alex Huber
an vorderster Front und man kann ruhig behaupten, dass er beides nach Österreich brachte. 1985 erwarb er seinen Tandem-Master bei Strong Enterprises, ab 1986 war er Instructor-Examiner, ebenfalls seiner Kreativität entsprang das Programm A3F, eine Hybridausbildung zwischen Static-Line und AFF. Wie viele Schüler aller Richtungen er ausgebildet hat, lässt ebensowenig abschätzen, wie die Zahl jener, die von ihm das Reservepacken gelernt haben. Und da wir gerade bei der Ausbildung sind: Auch für die Entwicklung des offiziellen Ausbildungshandbuchs für den DFV und spatter den ÖAC zeichnete er maßgeblich verantwortlich.
Neben diesen Hard-Facts existiert eine Fülle an Geschichten, - sei es
ein Sprung aus 12.000 Meter über Wien Schwechat (Absetzflieger Cessna 210!), ein Tandem über dem Nordpol oder 99 Cutaways zu Testzwecken - die eine schillernde Persönlichkeit sichtbar werden
lassen, die immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen war.
Seine Kerntugend, die von allen seiner Freunde und Weggefährten hervorgehoben wird, war die Fähigkeit, Nachwuchstalente zu erkennen und aktiv zu fördern und wachsen zu lassen. Das wurde im Rahmen seiner langjährigen Tätigkeit als LO und Teamcaptain bei den internationalen Großformationen des World Teams, wo er für seine springerischen und menschlichen Qualitäten hoch geschätzt wurde, genau so sichtbar, wie bei den von ihm organisierten österreichischen Rekorden in Fürstenfeld 2009 und 2010.
Wenn Alex Huber, nach 13.000 Sprüngen seinen Schirm jetzt endgültig zur Seite legen musste, bleibt nur mehr eines zu sagen: Danke für die Inspiration und die Freundschaft, die Du uns geschenkt hast.


(This post was edited by feuergnom on Nov 28, 2012, 8:15 AM)
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